Kurse 2017

wie schön (Foto: K. Happe)

Es gibt einzelne Stunden zum „Schnuppern“, etwa auf dem Kirchentag in Berlin, oder mehrtägige Angebote für Einzelne und Paare an verschiedenen Orten in Deutschland, zum Beispiel in Flensburg, Hamburg, Ludwigshafen, Köln, Berlin. Die Angebote werden in den nächsten Monaten weiter ergänzt.

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Wer sich unsicher ist, ob Exerzitien auf der Straße etwas für ihn/sie ist: erst mal diesen Artikel lesen – und dann einfach Kontakt aufnehmen mit den Veranstaltern oder mit mail@strassenexerzitien.de.

Vielfältiges Material, Erfahrungen und Verweise auf Literatur finden sich unter Erfahrungen und Materialien.

Filmbeitrag über Straßenexerzitien im Saarland

Der folgende  Filmbeitrag erzählt vom Weg eines Mannes, der sich bei seinen Exerzitien von einem Filmteam und von Christian Herwartz begleiten lässt. Trotz dieser ungewöhnlichen Rahmenbedingung sieht er einiges in der Stadt, die ihm so vertraut wirkt, in der es aber bei genauem Hinschauen noch viel zu entdecken gibt. Hinschauen Lernen kann auch ein gutes Fastenvorhaben sein.

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=49156

„Filmbeitrag über Straßenexerzitien im Saarland“ weiterlesen

„Mit statt für“ – Begegnung mit Geflüchteten auf Augenhöhe

Bei Straßenexerzitien üben wir es, aufmerksam auf unser Leben und unsere Umwelt zu schauen. Nadine Sylla hat lange in der WG Naunynstraße mitgelebt und bereits öfter Straßenexerzitien begleitet und daran teilgenommen. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen hat sie über ihr Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten nachgedacht: „„Mit statt für“ – Begegnung mit Geflüchteten auf Augenhöhe“ weiterlesen

Auf der Straße

Diesen schönen Text, wie geschaffen für Straßenexerzitien, habe ich auf den Seiten der ökumenischen Kommunität Iona (Schottland) gefunden. Dort kann man unter „Thought for today“ jeden Tag einen schönen Text finden. Nachfolgende zuerst der englische Originaltext – und dann eine rasche Übersetzung von mir (alternative Vorschläge gerne unten als Kommentar).

We wander the streets,
yearning to find you,
calling your name,
but it is only
a single mother who turns
and wearily smiles,
a street person
who whispers ‘hello’,
a little girl who pirouettes
and takes our hand.
But you are still here, Lord.
Help us to see.

Thom Shuman, aus; „Fire and Bread“

 

Wir wandern durch die Straßen

voll Sehnsucht dich zu finden

rufen Deinen Namen an

doch es ist nur

eine alleinerziehende Mutter, die sich umdreht,

und matt lächelt

eine Person von der Straße

die ‚Hallo‘ flüstert,

ein kleines Mädchen das Pirouetten dreht

und unsere Hand nimmt.

Aber Du bist immer noch da, Herr.

Hilf uns sehen.

Die Freiheit die Fesseln trägt

Die Freiheit die Fesseln trägt

Vor fast zwei Jahren starteten wir ein Experiment: Wir luden ein zu Straßenexerzitien zur Ökumene der Märtyrer.  Wir wollten auf den Straßen Berlin den Spuren der christlichen Märtyrer des Nationalsozialismus nachspüren, und der besonderen Gemeinschaft, die in den Kerkern von Plötzensee entstanden ist.

Unter Mitwirkung von Klaus Mertes SJ, der den damaligen Exerzitien als Begleiter zur Verfügung stand, ist nun in Berlin ein besonderes Kunstwerk entstanden: „Die Freiheit die Fesseln trägt“ weiterlesen

So viel Zeit!

Erfahrungen bei Straßenexerzitien – von Olav Hamelinck

Unser Ordensgründer Leo Dehon (Herz-Jesu-Priester) war davon überzeugt: „Wenn man einen Menschen lieben will, muss man ihn kennen. Wenn man ihn kennenlernen will, muss man ihn aufsuchen“. Jetzt oder nie – dachte ich mir im Frühjahr 2014 vor meiner Veränderung vom Hausoberen der einen Gemeinschaft zum „Oberhausener Gemeinschafts-Mitglied“ und entscheide mich für Straßenexerzitien.

„So viel Zeit!“ weiterlesen